Stephan

09
September
(0 votes)
Share

#ConnectedCar durch die #OBD Hintertür? - #RolandBerger Studie

Posted: September 09, 2016 By: Category: Stephan's Blog Comment: 0 Read: 1239 times
(0 votes)

App-basierte Nachrüstlösungen (Dongles) für das "Connected Car" werden die Autohersteller unter Druck setzen, so eine Studie von Roland Berger. Die Unternehmensberatung geht davon aus, dass bis 2020 90 Millionen PKWs in Europa mit Dongle ausgestattet werden.

In der Studie "Connected Car: App based dongle solution as shortcut to connectivity" kommt das Beratungsunternehmen Roland Berger zu dem Ergebnis, dass im Wettlauf um das vernetzte Auto App-basierte Nachrüstlösungen (Dongles) für das "Connected Car" die Autohersteller unter Druck setzen werden. Zumal viele integrierte Systeme der Automobilhersteller (OEM) teuer seien und oft nicht auf Kunden zugeschnitten wären. ernetzte Mobilität ist das große Zukunftsthema der Automobilbranche. OEMs bieten heute bereits verschiedene im Fahrzeug integrierte Lösungen an, die allerdings oft an den eigentlichen Kundenbedürfnissen vorbeigehen und aufgrund hoher Forschungs- und Entwicklungskosten sehr teuer sind. So setzen sich vernetze Lösungen im Fahrzeugbestand nur langsam durch - vor allem im Volumensegment. Daher drängen immer mehr branchenfremde Anbieter wie IT- und Versicherungskonzerne, Zulieferer und Startups in den Markt und bieten kostengünstige Adapter (Dongle) als Nachrüstlösungen an, die einfach und schnell im Fahrzeug angeschlossen und beispielsweise mit Smartphones verbunden werden können.

"Ein Dongle wird einfach auf die standardisierte Schnittstelle für die Fahrzeugdiagnose (OBD II) gesteckt. Diesen Anschluss besitzen heute schon fast 94 Prozent aller Fahrzeuge in Deutschland", erklärt Jan-Philipp Hasenberg, Partner von Roland Berger. Und App-basierte Dongle-Lösungen, die Fahrzeugdaten für verschiedene Services an ein Smartphone senden, sind für viele Autofahrer mittlerweile schon ein ständiger Begleiter. 2016 gibt es in Deutschland erstmals mehr Smartphone-Nutzer (47 Millionen) als Autos auf der Straße (45 Millionen). Das Potenzial von App-basierten Dongle-Lösungen für die Fahrzeug-Fahrer-Kommunikation ist also sehr groß.

"Wir erwarten, dass bis 2020 in ganz Europa mehr als 90 Millionen Autos über Nachrüstlösungen verfügen werden", sagt Philipp Grosse Kleimann, Partner von Roland Berge, "dagegen werden nur etwa 70 Millionen Fahrzeuge mit integrierten Systemen ab Werk ausgestattet sein." Bereits jetzt hinken die Automobilhersteller bei der Vernetzung ihrer Fahrzeuge hinterher. Obwohl Kunden einen hohen Mehrwert in online-basierten Anwendungen sehen, war 2015 gerade mal ein Drittel der Neuwagen mit entsprechenden integrierten Lösungen ausgestattet.

Quelle: http://www.computerwoche.de/a/connected-car-durch-die-obd-hintertuer,3322753

Last modified on September 09, 2016
Share This Post

caranea by Flycar Innovations
we connect your car

Bachforellenweg 18
60327 Frankfurt am Main

Lastest post from Twitter

Rechtl. Informationen